Blogbeitrag der Siebenundzwanzigste

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Interview Niko Majchrzak

[Marketingreferent Dieckmann Immobilien / Heinz von Heiden]

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Welche Handlungsmöglichkeiten haben gewerbliche Immobilienakteure in der heutigen Zeit, um Objekte zielgerichtet und effektiv zu bewerben?

 

Der Immobilienmarkt bietet mit seinen zahlreichen Objekten und einem unter Umständen relativ großem Portfolio des Maklers natürlich zahlreiche Möglichkeiten der Bewerbung von einzelnen Objekten und der generellen, unternehmensweiten Marketingmöglichkeiten. Dabei sollte meiner Meinung nach jedoch zwischen zwei elementaren Wegen unterschieden werden. Auf der einen Seite steht dabei das klassische Offline- und Printmarketing und auf der anderen Seite bietet sich das immer stärker an Relevanz gewinnende Social-Media-Marketing an.

Da der Immobilienmarkt mit seinen demografischen Aspekten einen Markt mit Kunden gehobenen Alters darstellt, darf der Bereich des Offline- und Printmarketing selbstverständlich unter keinen Umständen vernachlässigt werden. Dazu gehören unter Anderem Banner, Flyer, Plakate, Schilder, Postkarten, Poster, Visitenkarten und zahlreiche, andere Werbeträger. Besonders im B2C-Markt gehören Flyer und Postkarten, sowie typische Werbeartikel (Kugelschreiber, Giveaways) zu den klassischen Mitteln der Kundenkommunikation. Zur Objektbewerbung stehen den Immobilienakteuren dabei neben dem klassischen Exposé auch die Schaufensterflächen am Point of Sale zur Verfügung. Zusammenfassend stellen demnach jegliche Printerzeugnisse, der eigene PoS, als auch Druckprodukte im direkten Kundenkontakt eine effektive und traditionell bewährte Handlungsmöglichkeit der Bewerbung von Objekten dar.

Das andere, große Feld der Immobilienbewerbung stellt das neu-moderne Social-Media-Marketing dar. Dieses gewinnt mit fortwährender Zeit an enormer und nicht zu vernachlässigender Relevanz für das Marketing. Zu den klassischen Mitteln innerhalb dieses Feldes gehören die Top-Plattformen Facebook, Instagram, Twitter und YouTube. Mit sogenannten „Stories“ und „Postings“ (Kurzfilme oder beschriftete Fotos und Videos) können zahlreiche, relevante Einblicke und Informationen zu Objekten vermittelt werden. Vor allem durch die potenziell große Reichweite dieser Plattformen kann eine deutlich höhere Anzahl an Kunden, Interessenten und Abonnenten erreicht werden. Die klassische Printmedien-Botschaft kann selbstverständlich auch in Social-Media-Posts verpackt werden. Somit ist dieses Werbemedium universell und stark zielgerichtet zu kategorisieren.

 

Welche Marketingmaßnahmen befinden sich zurzeit im Portfolio von Heinz von Heiden und Dieckmann Immobilien?

 

Sowohl das Unternehmen Heinz von Heiden, als auch die vertriebliche Regionalleitung (Hessen und Nordrhein-Westfalen) Dieckmann Immobilien legen viel Wert auf zielgerichtetes und effektives Marketing. Dabei stehen nicht nur die Immobilien im Fokus der Bewerbung, sondern auch die intensive Auseinandersetzung mit Themen der Maklerbranche, mit persönlichen Einblicken in der Unternehmens- und Personalstrukturen, als auch die Förderung von sozialem Engagement im Sponsoring-Bereich. Für diese Ausführung möchte ich mich dabei auf das Unternehmen Dieckmann Immobilien spezifizieren.

Die Content-Struktur dieses Unternehmens weist eine inhaltlich zusammenhängende Thematik innerhalb jeglicher Plattformen auf. Sobald sich das beispielsweise das Thema „Finanzierungen“ innerhalb einer Kalenderwoche erschließt, werden jegliche Plattformen mit Inhalten rund um dieses Thema bespielt. Dies führt zu einer größeren Kundenbindung und Interaktion aufgrund des „roten Fadens“ quer durch alle Medien. Vor Allem  die Plattform „YouTube“ stellt für Dieckmann Immobilien mittlerweile eine äußerst relevante Handlungsmöglichkeit des hauseigenen Marketings dar. Durch die Verwendung eines Markenbotschafters, welcher quer durch die einzelnen Folgen unternehmensweit und auch außerhalb der eigenen Strukturen unterwegs ist, wird die Bindung zum Zuschauer gestärkt. Dieses Format dient dem Ziel, eine persönliche und informative Botschaft an den Empfänger zu senden.

Neben den Social-Media-Aspekten legt das Unternehmen aber auch großen Wert auf Offline-Werbung. Durch mehrere PoS-Lokale und Musterhäuser wird Kundennähe und Kompetenz vor Ort suggeriert. Im B2B-Bereich prägt die Teilnahme an Unternehmernetzwerken, sowie das soziale Engagement der Firma das leitende Handeln. Abschließend lässt sich somit behaupten, dass Dieckmann Immobilien im Offline und Online Bereich eine starke und kontinuierliche Präsenz aller Marketingmedien verfolgt.

 

Wie schätzen Sie die Relevanz von Marketingmaßnahmen im Immobiliengewerbe ein und wie gestaltet sich dabei die rückfließende Resonanz der Kunden?

 

Meiner Meinung nach nimmt vor Allem der Bereich des Social-Media-Marketings eine immer größer werdende Position und Relevanz innerhalb der unternehmensweiten PR-Aktivitäten ein. Durch den demografischen Wandel verändern sich die Alters- und Wertestrukturen unserer Gesellschaft, wodurch sich die Akzeptanz und Empfänglichkeit für gewerbliche Werbemaßnahmen gleichermaßen mit verändert. Die nachfolgenden Generationen präferieren tendenziell den Bereich von Online-Marketing und legen kaum noch Wert auf das klassische Offline-Marketing, bzw. sind diesem Bereich gegenüber tendenziell weniger empfänglich.

Um die Konkurrenzfähigkeit am Markt zu erhalten und um den externen Informationsfluss rund um das eigene Portfolio aufrecht zu erhalten, sind moderne Marketingmaßnahmen auch im Immobiliengewerbe für den Unternehmer unerlässlich. Dieser Trend lässt sich am Beispiel Dieckmann Immobilen positiv verzeichnen:

  • Kunden reagieren äußert positiv auf Online-Marketing-Maßnehmen
  • Kunden werden durch Social-Media-Plattformen auch überregional auf unsere Objekte und Produkte aufmerksam
  • Kunden bekommen ein „Social-Engagement“ Gefühl vermitteln, welches eine Zugehörigkeit und Verbundenheit zu dem Unternehmen darstellt

 

Abschließend möchte ich Ihnen einen passenden Spruch zu diesem Phänomen des Online-Marketings mitgeben:

„Durch Social-Media werden aus fremden Menschen Follower – aus Followern werden im Laufe der Zeit Kunden – aus Kunden werden im besten Fall Fans – diese Fans dienen dann im Optimalfall als Multiplikatoren für das unternehmerische Handeln!“

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