Blogbeitrag der Fünfundvierzigste

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Mitarbeiter des Monats?

Eindeutig Paloma.

Die meisten von Euch wissen, dass meine kleine Paloma immer mit mir in´s Büro kommt. Tag ein Tag aus sitzt die kleine Dame dann hier und schaut bei der Arbeit zu. Schläft, schnarcht, frisst, trinkt und pupst. Zwischendurch mal die fliegenden Blätter draußen, hinter dem bodentiefen Fenster, beobachten. Die scheinen es sehr eilig zu haben und Paloma würde am liebsten hinterherrennen.

Das dieser Alltag nicht überall möglich ist, ist uns allen wohl bewusst. Umso dankbarer bin ich, dass sie bei mir ist und uns hier alle immer wieder auf Trapp hält.

Ein Hund zu besitzen bedeutet auch eine große Verantwortung zu tragen. Als ich mir Paloma damals nach Hause geholt habe, hat meine Mutter einen halben Herzklabaster bekommen, dabei wohnte ich schon lange nicht mehr im Elternhaus.

Neben Füttern, Gassi gehen, Pflege und Tierarztkosten, kommt vor allem die viele Zeit hinzu, die so ein kleines Fellknäuel einfach braucht. Liebe und Geborgenheit sind nur leider oft schwer möglich, wenn man einem normalen 40-Stunden Job nachgeht. In dieser Zeit hat der kleine Liebling oft große Sehnsucht nach Frauchen / Herrchen. Umso schöner ist es, für beide Parteien, wenn der Schatz doch mit zur Arbeit kann.

Viele neue Menschen und die ein oder andere extra Streicheleinheit von den Arbeitskollegen kommen natürlich auch nicht gerade ungelegen: sowohl für den Vier-, als auch für die Zweibeiner. Oft komm ich durch Paloma auch mit fremden Menschen ins Gespräch. Natürlich muss der Charakter des Hundes dazu passen. Und die Erziehung. Das ist das A und O.

Schlechte Stimmung, auf Grund eines gereizten Kundens?
Kein Problem – eine Kuschelrunde mit Paloma und schon ist der ganze Stress verflogen!

Ein Hund schafft es auf ganz natürliche Art, eine gute Balance von Bewegung, aber auch Ruhe in den oft hektischen Büroalltag zu bringen. Der Kopf ist dicht und irgendwie will nichts mehr so richtig klappen? Auch kein Problem – eine Gassirunde an der frischen Luft (und ohne Handy!) bewirkt wahre Wunder und pustet den Kopf einmal durch.

Die Unterbrechung der Arbeit durch körperliche Bewegung tut sowohl der vom langen Sitzen beanspruchten Rückenmuskulatur, als auch den Nerven gut. Oft hilft doch gerade ein Abstand zu gegenwärtigen Problemen dabei, einen klaren Kopf zu bekommen. So sorgen die notwendigen Spaziergänge bei uns Hundehaltern für regelmäßiges Luftschnappen und auch Spielpausen können helfen, Anspannung im Job abzubauen.

Liegt Paloma nach dem Spazieren dann erschöpft in ihrem Körbchen, strahlt ihre Ruhe automatisch auch auf mich aus und sorgt für eine erhöhte Konzentration und – erwiesenermaßen – eine gesteigerte Produktivität.

Ein weiterer Pluspunkt ist die wegfallende Sorge. Ich muss mir nicht mehr ausmalen, was meine vierbeinige Freundin zu Hause alles anstellen könnte. Zerrissene Kissen oder abgewickeltes Toilettenpapier sind zum Glück kein Thema mehr. Auch wenn sie da zugegebenermaßen immer sehr friedlich und pflegeleicht war.

Und nicht nur für Paloma gibt es zahllose Vorteile. Hunde am Arbeitsplatz sind echte Stimmungskanonen. Kein Wunder bei dem süßen Fratz, oder? Der Umgang mit Tieren kann nachweislich unsere Laune aufhellen und die Möglichkeit, kurz mit einem liebevollen Tier zu spielen, ist ein hochwertiger, entspannender Zeitvertreib. Das gilt nicht nur für mich und Euch, sondern ebenso für alle tierlieben Kollegen. Und davon gibt es bei Dieckmann Immobilien zum Glück zahlreich – genauer gesagt volle 100%!

Aber nicht nur am Arbeitsplatz ist ein Hund die perfekte Begleitung auf vier Pfoten. Zahlreiche Studien haben z.B. mittlerweile bewiesen, dass es sich mit einem Hund im Bett auch besser schlafen lässt. Ängste, Stress und Anspannungen werden automatisch reduziert.

Und ich weiß, dass hier jetzt viele aufschreien, wegen der Hygiene. Aber das muss nun einmal jeder für sich selbst entscheiden.

Zudem begünstigte bei dem Großteil der Studienteilnehmer der Hund regelmäßigere Schlafenszeiten. Sie gingen früher zu Bett und standen auch früher auf, als z.B. Testkandidaten mit einer Katze.

57% aller Kandidaten teilten zudem mit, dass sie mit einem Hund alleine im Bett sogar besser schliefen, als mit ihrem Partner / ihrer Partnerin. Dies betrifft vor allem Frauen, auf Grund der Evolution. Ständige Unruhe und aufwachen sind mit dem Hund alleine im Bett verflogen.

Ich kann das aus letzten Jahren als Hundebesitzerin bestätigen – so lange Paloma ruhig schläft, kann ich sicher sein, dass nichts Schlimmes passiert ist. Beim kleinsten Geräusch merkt sie auf und checkt für mich die Lage. Gehe ich ins Bett, egal wann, kommt sie mit, stehe ich auf, egal wann, freut sie sich.

Vergleichbares erlebt man mit Menschen selten.

Ja okay, ein Hund kann schnarchen und stinken – aber als wäre man davor beim menschlichen Gefährten verschont. Da müssen wir doch alle einmal ehrlich sein zu uns selbst.

Für mich jedenfalls ist Paloma die beste Begleiterin im Beruf und im Alltag.

P.S. Solltet ihr einmal Fragen rund um das Thema „Bürohund“ haben wendet Euch gerne an mich oder auch an „Bundesverband Bürohund e.V.“. Die haben bei Facebook eine Gruppe und immer wieder auch mal tolle Ideen für Spielzeuge und Ratschläge bei Problemen.

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