Blogbeitrag der Dreiundvierzigste

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Und jedes Mal sitze ich am Ende eines Jahres hier, mit meiner etwas zu großen Tasse Glühwein in der Hand, schaue verträumt in das orange-rote Feuer des Kamins, lausche dem Knistern und frage mich genau 3 Dinge:

Erstens: Wo sind die letzten 365 Tage hin?

Zweitens: Was war das bitte für ein Jahr?

Drittens: Eigentlich kann es doch nur besser werden, oder?

Ach okay nein, es sind vier Fragen: Wann gibt es endlich essen? Ist ja nicht so, als würde es Weihnachten genug geben …

Hinter uns allen liegt ein Jahr, das kaum chaotischer, lustiger, katastrophaler, ermutigender und turbulenter hätte werden können. Mit noch mehr Enttäuschungen, noch mehr Liebe, tausenden neuen Erfahrungen und Momenten, die für immer in unserem Gedächtnis bleiben.

Für jeden hat das Jahr seine Höhen und Tiefen. Für jeden gibt es Jahre, die besser hätten laufen können, aber auch Jahre, die uns nur so mit Glück beschenkt haben. Denn es sind nie die vollen 365 Tage, die absolut gleich schlecht oder gleich gut laufen. Sondern einzelne Abschnitte in einem Jahr.

Und da wir schon fast Weihnachten haben und gleich darauf Silvester folgt, wollen wir auch noch einmal auf die guten alten Vorsätze eingehen, die wir jedes Jahr haben:

Ein paar Kilo abnehmen, mehr zum Sport gehen, den Job wechseln, in ein neues Haus ziehen, alte Freunde mal wieder besuchen, ein bestimmtes Land bereisen und und und … Uns fallen viele Dinge ein, die wir plötzlich zum Jahresende ändern bzw. im neuen Jahr starten wollen und oftmals sind diese guten Vorsätze nach wenigen Wochen wieder vergessen. Gerade der Sport scheint zum Frühjahr hin wieder zu leiden, sobald die ersten Sonnenstrahlen zum Eis einladen. So sind doch insgesamt gute 50% der zahlenden Fitnessstudio-Mitglieder reine Karteileichen.

Jedoch gibt es auch Vorsätze, die mit einem solch tiefen Wunsch in uns verankert sind, dass sie in den kommenden 365 Tagen wirklich angegangen und geändert werden. Gerade der Wunsch nach Veränderung der eigenen vier Wände ist sehr groß. Zu klein ist die derzeitige Wohnung, zu groß das Haus, aus welchem die Kinder ausgezogen sind. Es wird immer Gründe geben, wieso sich unsere Kunden, aber auch wir selbst, räumlich verändern wollen.

Also: Wieso immer nur die guten Vorsätze schmieden, aber nie starten? Wieso nicht einfach mal eine Liste an Vorsätzen schreiben, gut sichtbar an den Kühlschrank oder auch den Badezimmerspiegel hängen und endlich starten?

Wir sollten uns, gerade jetzt in der trubeligen Weihnachtszeit, einfach mal ein paar Stunden für uns nehmen und nachdenken, was wir uns vom kommenden Jahr 2020 versprechen. Und von 2019 verabschieden, denn wie sagt man so schön: „Diese Seiten sind bereits geschrieben.“ Also lasst uns das nächste Kapitel schreiben. Uns von Dingen befreien, die uns nicht glücklich machen, von Menschen, die uns nicht guttun, von Jobs, die uns nicht wertschätzen und von dem Wunsch nach „Mehr“.

Klar gibt es auch Vorsätze, die wir uns immer wieder nehmen und dennoch nicht einhalten. Jedoch haben sie etwas gutes an sich und sind wichtig. Allerdings: Alles realistisch halten und kleinere Ziele setzen. So werdet ihr sie auch erreichen können.

Meine Vorsätze für 2020? Wenn ich die jetzt hier anfange, endet dieser Blog nie. Aber eins kann ich Euch sagen: Ich werde mehr für mich tun. Jeden Dienstag brav zum Yoga gehen, mal wieder in den Urlaub fahren, an meinem Roman weiterschreiben, leckeres Essen genießen und mit einer guten Flasche Wein und den Liebsten um mich herum viele Momente sammeln, die meiner Seele gut tun.

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