Blogbeitrag der Dreiundfünfzigste

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Ma ° ma
[´mama] substantiv, feminin
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Eine Frau, die ihre Kinder bedingungslos liebt und immer für sie da ist.

Synonyme: Supermama, Alltagsheldin, Teilzeitlehrerin, engste Vertraute, Geschichtenerzählerin, Seelentrösterin, beste Mutter der Welt, unser Ein und Alles

Ihr Lieben,

am kommenden Sonntag, den 10.05.2020, ist Muttertag. Wir alle lieben unsere Mütter. Manch einer hat vielleicht sogar zwei, bei denen sich die Liebe verdoppelt. Manch einer muss seine ganze Lieben gen Himmel senden. Aber diese Engel-Mama wird auch all die Liebe spüren, die man ihr zukommen lässt. Und manch einer muss sich zwischen Schwiegermama und leiblicher Mama aufteilen.

Doch seid Euch sicher: All eure Mütter werden Euch immer lieben. Sie liegen wie ein Schatten über Euch, um Euch zu beschützen und immer für Euch da zu sein. Sie haben immer ein offenes Ohr und meist einen guten Ratschlag parat – und das in allen Lebenslagen.

Als sich eure Mütter einmal für Euch entschieden haben, ist ihnen das beste auf der ganzen Welt passiert und dies spüren sie jeden Tag. Und auch wir lieben unsere Mütter von ganzem Herzen. Dafür muss man es ihr nicht tagtäglich sagen oder schreiben. Ein Mutterherz spürt es, wenn es uns gut geht, aber auch wenn wir traurig sind. Sie sind immer für uns da – denn Mutterliebe ist grenzenlos.

Und auch wenn wir unseren Mamis am liebsten jeden Tag vollends zeigen möchten, wie sehr wir sie lieben und wie stolz wir sind, dass sie unsere Mamis sind, so geht dies im Alltag oft unter. Jede Umarmung und jeder Blick zeigt es ihr, jedoch gerade in Zeiten von Corona sehen wir sie vielleicht nicht so oft oder auch gar nicht. Und alles ist ein bisschen schwerer und weiter entfernt.

Gerade in diesem Jahr kommt uns der Muttertag also nur gerade recht.

Aber woher kommt diese Tradition eigentlich?

Seinen Ursprung fand der heute genannte Muttertag in den USA als „Mothers Friendships Day“, an welchem sich Mütter austauschen und jegliche Fragen stellen konnten. Allerdings findet man erste Wurzeln bereits im antiken Griechenland, bei den Verehrungsritualen der Göttin Rhea.

Ab den 1860er-Jahren entstanden auch in Europa diverse Frauenbewegungen und Frauenvereine. Diese setzten sich vor allem für mehr Frauenrechte und Bildungschancen der Mädchen ein. Da bereits in den 1980er Jahren der internationale Frauenrat gegründet wurde, fand auch diese Bewegung mehr Anerkennung, als zuvor gedacht.

Die Bewegung blieb nicht auf die Vereinigten Staaten beschränkt. Schon 1912 wurde eine „Mother’s Day International Association“ gegründet mit dem Ziel, den Muttertag auch international zu verbreiten. In Großbritannien wurde das Konzept vom Muttertag schnell angenommen und mit dem traditionellen „Mothering Sunday“ (am 4. Fastensonntag) zusammengelegt.

Auch in der Schweiz (ab 1917), in Finnland und Norgen (ab 1918), in Schweden (ab 1919), in Deutschland (ab 1923) und in Österreich (ab 1924) verbreitete sich dieser Feiertag zu Ehren der Mütter.

In Deutschland wurde der Muttertag dann 1923 vor allem vom „Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber“ mit Plakaten in den Schaufenstern etabliert, welche besagten „Ehret die Mutter“. Schon damals wurde mit Blumensträußen und Poesie auf der Straße geworben, welche der Mutter geschenkt werden sollten. Letztlich wurde 1926 der Antrag gestellt, den Muttertag als gesetzlichen Feiertag einzuführen, welchem 1933 auch stattgegeben wurde. In Zeiten des Nationalsozialismus wurden Mütter mit besonders vielen Kindern gefeiert, da diese das Nachkommen einer „arischen Generation“ förderten.

So viel zur Entstehungsgeschichte.
Aber was schenkt man denn nun aber seiner liebsten Mama?

In den USA wird der Muttertag vom wirtschaftlichen Aspekt nur durch Weihnachten übertroffen. Dort werden pro Jahr circa 172 Dollar pro Mutter verschenkt – in Deutschland circa 25 Euro. Aber keine Sorge, es gibt auch viele schöne günstige Ideen, mit denen ihr Euren Müttern zeigen könnt, wie sehr ihr sie liebt und wie wichtig sie Euch ist.

Kostenlose Geschenkideen sind dabei z.B. ein handgeschriebener Brief, ein selbstgepflückter Blumenstrauß, ein gemaltes Kind von den Enkelkindern. Oder habt ihr vielleicht schon mal ein tolles Gedicht für Eure Mama geschrieben oder sie zu einem Spaziergang in der Sonne und langen Gesprächen eingeladen? Gemeinsame Zeit ist schließlich das wertvollste Geschenk.

Ihr könntet aber auch zu Kaffee und Kuchen, zum Brunchen oder Abendessen bei Euch zu Hause einladen. Es wird nicht so teuer wie im Restaurant und auch hier steht das „Selbstgemacht“ im Vordergrund. Welche Mami ist nicht stolz, wenn sie von den eigenen Kindern bekocht wird?

Aber auch all Eure Ideen auf Instagram haben mich begeistert. Ganz vorne mit dabei waren Blumen, gemeinsame Zeit mit viel Lachen bei Kaffee und Kuchen, ein Wellnesstag, ein Tag am Meer, Pralinen und andere Süßigkeiten und vieles mehr. Wenn ihr am Sonntag nicht bei eurer Mama sein könnt, bestellt ihr doch Blumen nach Hause. Viele Floristen liefern derzeit sogar kostenlos.

Gerade in Zeiten von Corona ist auch nicht alles machbar. Aber wart ihr schon einmal in einem Autokino? Ich war erst vor Kurzem mit Freunden dort und meine Mama war etwas neidisch (im positiven Sinne natürlich). Sie fühlte sich sofort in ihre Jugend versetzt und da kam mir die Idee:

Autokino und Dirty Dancing in unserer liebsten Stadt Dortmund.

Bei Popcorn, Softdrinks, Schoki und vor allem guten Gesprächen wird dieses Erlebnis noch lange in Eurer Erinnerung bleiben.

Also: Ihr seid an der Reihe! Muttertag ist nicht mehr weit und jede Mami freut sich sicher darüber, wenn ihr Euch Gedanken macht. Dabei muss das Geschenk gar nicht teuer sein. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf und genießt den Sonntag im Kreise Eurer Liebsten.

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