Blogbeitrag der Achtundfünfzigste

Teile unseren Beitrag
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

2020 – was ist eigentlich los mit dir?

Das Jahr fing so gut an, die Wirtschaft war stabil, die Arbeitslosenquote war sehr gering, alle Menschen hofften auf ein tolles Jahr. Hatten Ideen und Pläne. Wollten Familie gründen, Häuser bauen, die Welt bereisen, sich selbstständig machen. Sind offen und voller Erwartung in dieses Jahr gegangen, wenn auch vielleicht die guten Vorsätze nicht ganz Stand halten würden.

Doch das war egal – ein neues Jahr bringt neue Chancen mit sich. Neue Menschen. Neue Erfahrungen. Mehr Liebe. Mehr Aufgeschlossenheit. Grillabende am Rhein, Festivalbesuche, Zeit mit der Familie, Geburtstage, Einschulungen, Abiturfeiern, Eröffnungen und und und.

Das alles hat man uns erst einmal auf unbestimmte Zeit genommen. Viele sitzen seit Wochen im HomeOffice zu Hause, andere haben sogar ihren Job verloren. Aber eins ist bei uns allen gleich: Wir stellen uns die Frage, wann die richtige Normalität zurückkehrt. Nicht diese neue „Normalität“, zu der wir langsam gelangen. Sondern die richtige.

Viele haben das Gefühl, etwas zu verpassen. Dabei sitzen Freunde und Familie doch genauso auf dem heimischen Sofa. Streamingdienste waren noch nie so beliebt wie in den letzten Monaten. Es wird gebastelt, Zuhause gesportelt, es werden neue Hobbies entdeckt, die eigenen vier Wände ganz anders wahrgenommen und ein Balkon um ein hundertfaches noch mal mehr geschätzt.

Es ist die Zeit des Stillstandes. Des Wartens. Der tiefen Phasen in Trauer, Einsamkeit und Depressionen. Man sagt immer „Alles hat etwas Gutes.“ … Aber nein. Liebes 2020, diese Pandemie hättest du uns ersparen können. Nun ist bereits die Hälfte des Jahres um und alle sitzen hier und fragen sich, wie es so weit kommen konnte. Haben Hochzeiten abgesagt, konnten ihre Liebsten nicht am Grab bei der Beerdigung betrauern, den eigenen Partner nicht einmal im Krankenhaus besuchen.

Also 2020 – was ist nur los mit dir?

Werden wir auf eine Probe gestellt? Oder ist es eine Bestrafung? Wird es jemals wieder so sein, wie vor dem März oder werden wir auf Ewigkeit die Folgen dieser Pandemie spüren? Es wird in jedem Fall eine Geschichte sein, die wir auch noch unseren Enkelkindern im Sandkasten erzählen werden. So viel ist sicher. Hoffentlich werden diese jedoch nichts mehr davon spüren.

Corona hat uns immer noch alle fest im Griff. Die einen mehr, die anderen weniger. Aber eines ist sicher: der aktuelle Stand macht noch keinen von uns glücklich. Die Wirtschaft hat einen Schaden davon getragen, der wahrscheinlich erst in den nächsten Monaten ersichtlich sein wird. Große und kleine Unternehmen, private Personen, mussten Insolvenz anmelden. Die Schulen sollen ab dem kommenden Montag wieder öffnen – ohne richtigem Sicherheitskonzept.

Wir versuchen zu einer Normalität zurückzufinden. Erfinden Dinge in der Not, die zu einem echten Hit werden (man siehe nur das Autokino). Doch sehen wir bereits jetzt in anderen Ländern, dass eine zweite Welle leider nicht völlig ausgeschlossen ist.

2020 – was ist nur los mit dir und wie soll das alles weitergehen?

Es gibt niemanden, dem wir so richtig die Schuld geben können. Vielleicht ist es auch genau dieser Punkt, der alles noch viel viel schwieriger macht. Jedoch muss man einmal sagen, dass wir alle etwas dazu beitragen können, uns und unser Umfeld zu schützen. Und nur, weil wir langsam wieder zu einer Normalität zurückfinden, heißt es nicht, dass Corona vorbei ist und wir unvorsichtig werden dürfen.

Und mit der Pandemie nicht genug: die Zustände in den USA gehen auch noch einher. Durch massenhafte Proteste auf den Straßen, die das Land und die ganze Welt in Atem halten, hat 2020 uns noch einmal gezeigt, dass alles immer anders kommt als man denkt.

Die Welt steht still. Ein ganzer Kontinent brennt.

Solidarität wurde in den Monaten der Pandemie bisher schon immer groß geschrieben – doch durch den tragischen Vorfall am 25. Mai diesen Jahres, wird dieses Wort noch größer von Bedeutung. Die Angst vor der Pandemie wird kleiner und gerät teilweise fast in´s Vergessen.

In unserem Unternehmen wird die Sicherheit der Mitarbeiter und auch die der Kunden sehr groß geschrieben. Aber noch viel wichtiger: wir stehen zusammen in diesen Zeiten. Bei uns wird nicht unterschieden, wer welches Geschlecht trägt. Wir kennen keinen Unterscheid in unseren Nationen, wir kennen keinen Unterschied bei der Farbe der Haut. Bei uns darf man so sein, wie man ist. Man soll es sogar sein. Kunterbunt gehen wir durch die Welt und heißen jeden bei uns willkommen.

Denn das, das ist das, was DU 2020 uns beibringen musst. Wir sind alles Menschen. All unsere Leben zählen. Es ist egal, woher wir kommen. Es ist egal, wohin wir gehen. Es ist egal, wer wir sind. Denn letzten Endes, gehen all unsere Leben auf die selbe Art und Weise zu Ende. Und jeder Mensch hat es verdient akzeptiert zu werden und glücklich zu sein.

Jedes Lebewesen auf dieser Welt hat seinen Platz und gehört hier hin.
Und das ist auch gut so!

#blacklivesmatter #alllivesmatter #together #fortheworld #foryou

– RIP George Floyd –

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Noch mehr Blogbeiträge

Blogbeitrag der Einundsechzigste

Liebe Vivi,wie bist du auf den Beruf bzw. die Ausbilung zur Immobilienmaklerin gekommen? Als ich mein Abitur gemacht habe, musste man Praktikas absolvieren. Eines der

Blogbeitrag der Sechzigste

„Lara, Du bist doch Maklerin. Vermittel mir mal ein Grundstück.“ „Ach du arbeitest doch bei Heinz von Heiden, richtig? Dann hast du doch sicherlich auch